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Für Kultureinrichtungen ist es zunehmend wichtig, auch online präsent zu sein. Diese Präsenz beschränkt sich nicht nur auf eine eigene Homepage, auf der Inhalte zur Verfügung gestellt werden, sondern umfasst auch das sogenannte Social Web oder Web 2.0, also ein Internetangebot, das durch die Partizipation von und den Austausch mit Benutzer*innen geprägt wird.

Sie sind in einer Kulturinstitution tätig und wollen den Einstieg ins Web 2.0 schaffen, wissen aber noch nicht wo und wie Sie damit beginnen sollen? Sie wollen neue Wege im Internet gehen? Wo können sich Kulturinstitutionen darüber informieren? Um Kulturinstitutionen den Einstieg in die Welt des Web 2.0 zu erleichtern, hat die Fachhochschule Kiel im Rahmen des Projektes „Kultursphäre.sh“ einen Wegweiser mit fünf Schritten erstellt.

Kurzzusammenfassung des Wegweisers

Den ersten Schritt stellt das Einrichten einer zentralen E-Mail-Adresse dar, eine „Social Media Administration Mail-Adresse (SMAMA)“. Vorteile einer solchen zentralen Adresse sind, dass Sie alle Mails von und über Social-Media-Anbieter gebündelt an einem Ort haben. Auch, dass diese Adresse nicht an eine Person im Unternehmen gebunden ist, stellt einen Vorteil, vor allem im Falle von Personalwechsel, dar.

Als nächstes werden Kartendienste genannt, diese tragen maßgeblich dazu bei, dass Institutionen schnell und zuverlässig auffindbar sind. Neben den Ortsangaben, der Adresse können Sie über diese Dienste oftmals auch weitere Informationen oder auch Verlinkungen zu den Einrichtungen finden. Im Wegweiser der Fachhochschule Kiel finden Sie Links zu den etablierten Kartendiensten sowie Handlungsempfehlungen.

Das Festlegen des „Social Media-Namens“, der von der Institution in den gängigen Plattformen genutzt wird, stellt den nächsten Schritt dar. Sinnvoll ist es, einen Namen zu wählen, der in allen Plattformen (beispielsweise Facebook, Instagram, Twitter) genutzt werden kann. Dies ist sowohl sinnvoll für die Institution als auch für potenzielle Kund*innen.

Bewertungsportale sind auch für Kultureinrichtungen wichtig. Hier können Sie nicht nur herausfinden, wie Ihre Kultureinrichtung von Besucher*innen beurteilt wird. Diese Portale haben neben den hohen Klickzahlen auch oftmals die Möglichkeit, Einträge sowie Bewertungen auf anderen Plattformen anzuzeigen.

Den letzten Schritt bildet das Web-Monitoring, also die Beobachtung was andere Nutzer*innen im Internet über das Unternehmen veröffentlichen. Dies beschränkt sich nicht nur auf gängige Plattformen wie Facebook oder Twitter, sondern umfasst auch Kommentare, Blogbeiträge, Bewertungen, Artikel, Einträge und vieles mehr. Ein Werkzeug für das Monitoring stellt Google Alerts dar. Sie können sich einen Alert einrichten und bekommen regelmäßig Benachrichtigungen zu Ihrer Suchanfrage.

Für wen ist der 5 Schritte Plan interessant?

Die Broschüre beinhaltet neben den Erklärungen auch praktische Tipps und Handlungsempfehlungen, wie Sie die fünf Schritte aktiv beeinflussen können. Sie richtet sich an Kulturinstitutionen, die auf dem Weg ins Web 2.0 sind und sich hierzu informieren möchten. Der Einstieg in das oftmals unübersichtliche Social Web wird durch den kleinen Wegweiser erleichtert.

Informationen zum Nachlesen:

Broschüre: 5 Schritte, die jede Kulturinstitution auf dem Weg ins Social Web jetzt gleich erledigen kann

Informationen zum Projekt „Kultursphäre.sh“

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