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Unter dem Motto „Stadt – Land – Schluss? – Gastspieltheater und seine Kommunen“ findet vom 7. bis 8. Mai 2018 die Jahrestagung der Interessensgemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V. (kurz: INTHEGA) statt. Die diesjährige Tagung wird im Congress-Centrum Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd veranstaltet.

Seit 2016 hat sich der Fokus dieser Veranstaltung weg von einem Theatermarkt mit Messeständen, hin zu einem Fachsymposium mit Vorträgen und Workshops gewandelt. Der Slogan „Stadt – Land – Schluss?“ greift kulturpolitische und gesellschaftliche Entwicklungen auf und thematisiert diese. Mit diesem Thema dürfte die Tagung aktuell auf großes Interesse stoßen.

Was verspricht die Tagung?

Neben Vorträgen bietet die INTHEGA Jahrestagung in Schwäbisch Gmünd auch Workshops zu verschiedenen aktuellen Themen an. So beschäftigt sich ein Workshop mit rechtlichen Aspekten mit dem Schwerpunkt GEMA. Ein anderer beleuchtet die Digitalisierung im Theater und deren Bedeutung. Zudem werden die Themen Gebäudesanierung und Serviceleistungen in Gastspielhäusern behandelt. Das Projekt „Tanzland“, das auch im letzten Jahr große Aufmerksamkeit auf der Jahrestagung der INTHEGA auf sich gezogen hat, wird auch dieses Jahr in einem Workshop behandelt. Außerdem wird die Frage nach Fördermöglichkeiten im Bereich Kinder- und Jugendtheater in einem Arbeitskreis aufgegriffen.

Spannend dürfte auch die Podiumsdiskussion sein, die „Zur Situation der Theater in unseren Kommunen“ tagt. Beteiligt an der Diskussion sind Dr. Paul Schrömbges (Deutscher Städtetag), Marc Grandmontagne (Deutscher Bühnenverein) und Dorothee Starke (Vizepräsidentin der INTHEGA).

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen jedoch die Vorträge. Prof. Dr. Oliver Scheytt, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., hält ein „Plädoyer für eine aktivierende Kulturpolitik“. Zum Thema „Freiwilliges Engagement für die Kultur“ spricht Birgit Pfeiffer von der Freiwilligen-Agentur in Bremen. Dr. Kilian Lembke (Christian-Albrechts-Universität Kiel) beleuchtet kommunale Kulturpolitik mit ihren Strukturen und Prozessen. Über „Kulturplanung als strategisches Instrument“ referiert Dr. Yasmine Freigang (Projekt „Kultur in Westfalen“, Münster). Das Projekt Zukunftswerkstatt.Bremerhaven.Kultur.2027 stellt Dorothee Starke (Stadt Bremerhaven) in einem Praxisbericht vor.

Für wen ist die Tagung interessant?

Die Tagung richtet sich zunächst an die Mitglieder der INTHEGA, an Kommunen mit Gastspielen, an Anbieter*innen und Wissenschaftler*innen, an alle, die sich für die Kulturarbeit im kommunalen Bereich interessieren oder mit Gastspielen zu tun haben. Neben den spannenden Vorträgen und Workshops ist vor allem auch der Netzwerk-Gedanke für viele Teilnehmer*innen interessant, die Tagung bietet die Möglichkeit, mit anderen Akteur*innen der Branche in Kontakt zu treten und sich über aktuelle und allgemeine Themen auszutauschen.

Haben wir mit diesem Beitrag Ihr Interesse geweckt? Sie finden weitere Informationen zur Veranstaltung und zur INTHEGA in den nachstehenden Links.

Link zur Veranstaltung: http://www.inthega.de/jahrestagung-2018-schwaebisch-gmuend/

Alle Informationen und Preise der Tagung finden Sie hier: http://www.inthega.de/neu_cms/wp-content/uploads/Allgeine-Informationen-und-Eintrittspreise.pdf

Die Online-Anmeldung finden Sie unter folgendem Link: http://www.inthega.de/anmeldungen/

Informationen zum Veranstalter finden Sie hier: http://www.inthega.de/

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